Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

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Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

Beitrag von Dresdner » 24 Jan 2009, 13:31

"Du kommst nach Schwedt"

Von Ulrich Thiessen

Potsdam (MOZ) Das Kulturministerium hat einen Entwurf zur Gedenkstättenkonzeption Brandenburg vorgelegt. Bis zum Sommer soll beispielsweise darüber diskutiert werden, ob und in welcher Form in Schwedt (Uckermark) an das berüchtigte DDR-Militärgefängnis erinnert werden soll.

"Wieso Schwedt, wieso Gedenkstätte? Da ist doch gar nichts mehr zu sehen", wunderte sich am Freitag Corina Müller, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Schwedt. Im Konzept von Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) wird darauf verwiesen, dass "der Begriff "Schwedt" für jeden Soldaten der NVA als Drohung im Raum stand." Wer nicht parierte, wer kriminell wurde oder am falschen Ort sich politisch äußerte, konnte in das einzige Militärgefängnis nach Schwedt kommen, heißt es in dem Papier. Militärangehörige wurden zum Teil auch ohne Urteil in dieses Gefängnis samt Arbeitslager geschickt. Die Möglichkeit Besuch zu empfangen, bestand nicht.

Ministeriumssprecher Holger Drews verwies darauf, dass man bis zum Sommer über das Konzept diskutieren wolle. Er räumte ein, dass im Vorfeld seitens des Landes nicht mit der Stadt über diesen Erinnerungsort geredet wurde. Ob der berüchtigte Militär-Knast der DDR letztlich in der Konzeption bleibt, werde davon abhängen, ob sich vor Ort Vereine oder Betroffenenverbände finden, die dieses Anliegen vorantreiben.

Anna Kaminsky, Leiterin der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, plädiert dafür, eine Gedenktafel am ehemaligen Standort zu errichten. Außerdem sollte das Stadtmuseum über diesen Teil der Geschichte berichten. Die Stiftung hatte im Jahr 2000 zusammen mit dem Mitteldeutschen Rundfunk einen Dokumentarfilm gedreht, in dem erstmals Zeitzeugen über ihre Erfahrungen berichteten. Der Titel lautete: "Wer dort war, schweigt."

Das Schwedter Museum würde gern diesen Teil der Geschichte dokumentieren, sagte am Freitag Mitarbeiterin Karin Herms. In den vergangenen Jahren hatte man versucht, mit ABM-Kräften Zeitzeugen zu befragen, war aber schnell an die Grenzen gestoßen, da nach wie vor kaum jemand darüber berichten wolle. Die ständige Ausstellung der Stadt endet um 1900 - eine Frage des Platzes, des Geldes, der Kapazitäten. Für eine entsprechende Sonderausstellung fehle das Material. Als Anfang der 90er die Gefangenenbaracken abgerissen wurde, dachte niemand daran, Material sicherzustellen. Heute befindet auf einem überwucherten Gelände noch ein Wachturm. Ein ehemaliger Verwaltungsbau dient inzwischen als Obdachlosen-Unterkunft der Stadt

Das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) in Potsdam hat sich bereits wissenschaftlich mit der Militärjustiz in der DDR beschäftigt. Rüdiger Wenzke, der den entsprechenden Forschungsbereich leitet, verwies am Freitag darauf, dass seit Jahren nach den Prozess- und Gefangenenakten der Anstalt gesucht wird. Nur die offizielle Chronik sei vorhanden.

Todesfälle und Folterungen sind laut Wenzke bislang nicht belegt. Allerdings sei durch harten Drill, schwere körperliche Arbeit und psychischem Druck systematisch versucht worden, die Gefangenen zu brechen. Der negative Mythos samt der Drohung "Du kommst nach Schwedt!" sei bewusst in der ganzen Armee verbreitet worden.

Die stellvertretende Fraktionschef der SPD, Klara Geiwitz, verwies darauf, dass man die Stadt Schwedt nicht mit der Problematik allein lassen dürfe. Schließlich habe das Militärgefängnis eine Bedeutung für alle neuen Bundesländer. Das Land müsse entsprechende Forschungsprojekte und eine Dokumentation auch finanziell unterstützen.

Das will das Potsdamer Kulturministerium von der Debatte der kommenden Monate abhängig machen. Die Gedenkstättenkonzeption unter dem Titel "Geschichte vor Ort: Erinnerungskultur im Land Brandenburg für die Zeit von 1933 bis 1990", die auf der Internetseite des Ministeriums einsehbar ist, soll dazu die Grundlagen legen.



Freitag, 23. Januar 2009 (19:18)

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Re: Aus der Zeitung von heute

Beitrag von Dresdner » 24 Jan 2009, 14:14

Ob der berüchtigte Militär-Knast der DDR letztlich in der Konzeption bleibt, werde davon abhängen, ob sich vor Ort Vereine oder Betroffenenverbände finden, die dieses Anliegen vorantreiben.

Mir ist bisher kein Verein oder "Betroffenverband" bekannt, der sich mit der Sache in Schwedt überhaupt befaßt.
Mit Herrn Rüdiger Wenzke vom Forschungsamt habe ich selbstverständlich auch Kontakt und er kennt auch keinen anderen Verein,Club oder wie auch immer, der versucht Schwedt aufzuarbeiten bzw. ins Bewußtsein der Menschen wieder zu rufen.

Wer nicht parierte, wer kriminell wurde oder am falschen Ort sich politisch äußerte, konnte in das einzige Militärgefängnis nach Schwedt kommen, heißt es in dem Papier. Militärangehörige wurden zum Teil auch ohne Urteil in dieses Gefängnis samt Arbeitslager geschickt. Die Möglichkeit Besuch zu empfangen, bestand nicht.

... schlecht recherchiert würde ich mal sagen....

Und somit stellt sich die Frage, oder Überlegung, wie wir als Forum ( den Begriff "Betroffenenverband" möchte ich bewußt nicht verwenden ) hier aktiv werden können und zur Aufarbeitung und Richtigstellung beitragen.

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harald
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Re: Aus der Zeitung von heute

Beitrag von harald » 24 Jan 2009, 14:25

wäre eine gute Idee, die schon mit dieser Seite längst begonnen hat. Bei Kulturministerium wird dies wieder im Sande verlaufen, weil wieder mal kein Geld da ist.
H.
Wer Kritik austeilt, muss Kritik auch einstecken können.

"Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen" Goethe

ehemaliges Personal der DE 09/83 - 03/90

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Re: Aus der Zeitung von heute

Beitrag von Dresdner » 24 Jan 2009, 16:25

Ich habe mir mal eine mögliche Antwort überlegt, welche ich Montag früh gern an die Zeitung übersenden würde....

1. Konzept, was ich hier mal zu Diskussion stelle...

Sehr geehrter Herr Thiessen,

Mit Freude und gleichzeitig Verwunderung habe ich heute Ihren Artikel „Du kommst nach Schwedt“ gelesen.
Freude deshalb, weil ein Kapitel der NVA Geschichte mal wieder in die Erinnerung der Menschen geholt wird.
Verwunderung deshalb, weil mir der Beitrag als schlecht recherchiert erscheint.
Bei der Eingabe des Begriffes „Militärgefängnis Schwedt“ findet man bei diversen Suchmaschinen die Webseite „ http://www.militärgefängnis-schwedt.de sowie ein dazu gehörendes und passendes Forum , in welchem sich ehemalige Militärstrafgefangene sowie an der Aufarbeitung des Armeeknastes zusammen gefunden haben .
Als Initiator dieser Webseite sowie des Forums, kann ich Ihnen versichern, das die dort berichtenden Nutzer mit viel persönlichen Einsatz über dieses Kapitel DDR und NVA Geschichte aus eigenem erleben erzählen und versuchen Hintergründe und Tatsachen aufzuarbeiten.

Zitat aus Ihrem Artikel :

Militärangehörige wurden zum Teil auch ohne Urteil in dieses Gefängnis samt Arbeitslager geschickt. Die Möglichkeit Besuch zu empfangen, bestand nicht.

Dieser Satz ist schlichtweg falsch und spiegelt das Unwissen über „Schwedt“ wieder.
Das im Volksmund als „Militärknast Schwedt“ bekannt gewordene Gelände beherbergte zwei verschiedene Einrichtungen : Den Militärstrafvollzug sowie die „Disziplinareinheit“ .
In die Disziplinareinheit konnten aufgrund der damaligen Befehlslage Soldaten und Unteroffiziere bis zu der Zeit von 3 Monaten kommandiert werden, welche gegen die damals bestehenden Gesetze und Verordnungen verstoßen haben. Zur Einlieferung in das Militärgefängnis war ein Urteil eines Militärgerichtes notwendig. Im Militärgefängnis war es durchaus möglich Besuch zu empfangen – das war sogar gesetzlich geregelt.

Ich bin überzeugt, im Namen aller im Forum „Militärgefängnis Schwedt“ aktiven Nutzer sprechen zu können, wenn ich unsere Bereitschaft und Kooperation zur Aufarbeitung des Problemes anbieten kann.

Deshalb würden wir auch die Möglichkeit begrüßen, wenn Sie – im Rahmen Ihrer Zeitung – auf dieses Informationsportal aufmerksam machen könnten, so das sich möglichwerweise weitere Zeitzeugen sowie Interessierte finden, um diesem Kapitel NVA Geschichte den gebührenden Platz einräumen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

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Hier steckt mehr drin !

Beitrag von ollepolle » 25 Jan 2009, 21:38

Hallo, alle zusammen,

zwei Dinge möchte ich hierzu anmerken:

1. Eine Reaktion auf die Äußerungen des Kulturministeriums halte ich für wichtig und nötig und ich danke allen, die sich dafür die Zeit nehmen (also zunächst mindestens mal dem Dresdner) und ermuntere, daran festzuhalten.

2. Ich rege an, aus diesem Thema eine eigene Rubrik in diesem Forum zu machen. So versteckt unter "Sonstiges" unter dem doch etwas nichtssagenden Titel "Aus der Zeitung von heute" wird wohl auch manch einer hier im Forum nicht erkennen, welches Potential hier drin stecken könnte. Also eine Anregung an die Administratoren / Moderatoren!

Beste Grüße und toitoitoi

ollepole
Ex-Bausoldat ohne Schwedt-Erfahrung

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Re: Aus der Zeitung von heute

Beitrag von Rahni » 25 Jan 2009, 21:53

Finde eure Aktivitäten klasse, macht weiter so. Es gehört zur DDR-Geschichte dazu.
Vielleicht sind die Politiker durch euch auf diesen Gedanken gekommen. Schade nur das sie erst jetzt darauf kommen, vieles ist nicht mehr so wie es war.

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Re: Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

Beitrag von Dresdner » 25 Jan 2009, 22:00

Wie ollepole vorgeschlagen hat, habe ich das Thema in einen eigenen Bereich verschoben, so das es nun auch "Gäste" lesen können.

Übrigens können Beiträge zu dem neuen Konzept für Gedenkstätten an folgende Mail geschickt werden : Referat31@MWFK.Brandenburg.de

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bierbomber1
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Re: Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

Beitrag von bierbomber1 » 26 Jan 2009, 18:48

Hallo Dresdner.

Kannst Du mir sagen wer die Initiative zu dem Konzept gestartet hat?

Grusss Bierbomber

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Re: Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

Beitrag von Dresdner » 26 Jan 2009, 19:26

Obwohl ich kein Politiker bin, versuche ich mal, das Konzept zu erklären.
Das Konzept ist ja nichts neues oder außergewöhnliches, das hat jedes Bundesland.
In diesem Konzept wird durch das jeweilige Kultusministerium verankert,welche Orte usw. als Gedenksstätte ,Museum ausgewiesen werden und somit Geld vom Land bekommen. ( Ein privates Museum kann jeder aufmachen,der das Geld dazu hat - aber wenn man Staatsgelder haben will, muß man auf die Liste )
Hier in unserem Fall steht ja fest,das die Stadt Schwedt selbst kein Geld hat, ein Museum/Gedenkstätte zu finanzieren. Das ist nur mit Geld des Landes möglich. Also muß das Projekt Schwedt in dieses Konzept rein und auch durchkommen !!!!
Im Moment ( also bis Sommer) ist das Kultusministerium ja erst mal dabei, die Liste der MÖGLICHEN Objekte zusammen zu stellen.
Und wenn sich keine dafür angagieren, so fliegt das Projekt wieder aus der Planung raus.

Die erste "Arbeitsliste " haben Sachbearbeiter zusammen gestellt und dann veröffentlicht, damit die Gemeinden,Städte usw. diese ergänzen können mit neuen bzw. anderen Vorstellungen.

Dresdner

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Re: Politik beginnt sich für Schwedt zu interessieren...

Beitrag von Dresdner » 28 Jan 2009, 17:23

Ich persönlich tue mich etwas schwer mit dem Begriff "Gedenkstätte" .
Das assoziiert bei mir immer so etwas wie Auschwitz, Buchenwald - so in der Richtung.
An solchen Stätten solle man der vielen Toden "gedenken", welche z.B. im 3. Reich ihr Leben gelassen haben.
Ohne das es diese Menschen beeinflussen konnten, sind die z.B. aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Rasse ( Juden,Zigeuner) oder Glaubensrichtung ( Zeugen Jehovas ) nach Buchenwald , Auschwitz, Teblinka usw. gekommen. Die Vernichtung dieser Menschen war Staatsdoktrin des 3.Reiches . Selbstverständlich waren in Buchenwald auch ganz normale Kriminelle inhaftiert und untergebracht. Der überwiegende Teil ( so zumindest meiner Meinung nach) waren Opfer des Systems und nur aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Rasse/Glauben in das Räderwerk der Vernichtung gekommen.
Dieser sollte man gedenken.

Trifft das auch auf Schwedt zu ?
Wessen soll hier gedacht werden und in welcher Form ?
Sicherlich ist es unmöglich, Schwedt wieder zu rekonstruieren und als "Museum" darzustellen.
Selbst unterstellt - man könnte das - wieviele Besucher würden sich das anschauen wollen ?
Und vor allem WAS anschauen ?
Eine Unterkunft für Inhaftierte ? Eine Arrestzelle ?
Ein Exerzierplatz ? Eine Küche /Speisesaal wie in jeder x beliebigen NVA Kaserne ?
Schwedt hat nicht mit solchen Spezialitäten einer "Wasserfolterzelle" wie Hohenschönhausen aufzuwarten ( was übrigens auch dort mehr als umstritten ist ) ... also, was bleibt übrig ???
Und noch eins unterscheidet Schwedt deutlich von Hohenschönhausen :
Die in HSH in der U-Haft saßen, waren zumeist wirkliche politische Inhaftierte ( daher Leute, die sich in der einen oder anderen Form gegen die sogenannten Gesinnungsparagraphen "vergangen" haben ) - also weniger Straftäter, die Sach- oder Personenschaden angerichtet haben.
Wieviele waren in Schwedt "politische" ...daher Leute, die sich gegen das System DDR aufgelehnt haben ?
Und wieviele waren hier, die im Sinne von Militärbestimmungen und Gesetzen schuldig /strafbar geworden sind ?
Leider gibt es keine verläßlichen Zahlen, die das ausdrücken und belegen.
Und wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt, stellt sich doch die Frage :
Wie viele waren schuldig und zurecht in Schwedt und wieviele sind unschuldig ?
Ist der EK , der auf dem Kompanieflur "wilde Sau" gespielt hat zurecht hier gewesen ?
Ist der Soldat, der "im Stoff" einen Schaden anrichtete zurecht hier gewesen ?
Wenn ja - warum will man dafür eine "Gedenkstätte" bauen/konstruieren ???

Ich lese die Beiträge hier im Forum sehr gründlich und mir ist noch keine Beitrag untergekommen, wo steht : Ich war unschuldig in Schwedt - oder : Ich habe es als ungerecht empfungen.
Bitte nicht verwechseln mit einer sicherlich unwahrscheinlich Härte , militärischem Drill und möglichen Schikanen.
Diese militärische Ausbildung ist es auch, was Schwedt von Bautzen, Torgau, Brandenburg unterscheidet.
Auch dort mußten die Inhaftierten schwer arbeiten, aber nach Feierabend ging es nicht noch über den Ex-Platz, sondern die hatten "Freizeit" im Rahmen eines Gefängnisses.
Schwedt war kein Gulag-Arbeitslager, wo Gefangene mit Ketten an den Füßen im Steinbruch arbeiteten.

DAS ist der Punkt, welcher aufgearbeitet und dargestellt werden soll - auch über dieses Forum.

Zielstellung ist doch ( zumindest nach meinem Verständnis) zu sagen : SO war es wirklich in Schwedt- das andere sind Märchen,Spinnerei, Dichtung , Erfindung ... wie immer man das bezeichnen will.

Ich habe auch keine Vorstellung, wie die Stadt Schwedt dieses "Gedenkstättenproblem" lösen will und woher die "Betroffenenvereine " kommen sollen....
Irgend so eine Tafel " Hier war der Armeeknast Schwedt" an die Bauruinen zu hängen, erscheint mir ziemlich witzlos.
Gleichfalls erscheint es etwas abwegig, im Stadtmuseum von Schwedt oder gar in den Räumen der ehemaligen DE ( wo jetzt Obdachlose untergebracht sind ) einen Raum für das ehemalige Militärgefängnis einzurichten - was sollte dort für den Besucher zu sehen sein ??
Ein paar Fußfesseln mit Eisenkugeln daran ??
Ein paar Schautafeln mit dem Text der Disziplinarvorschrift der ehemaligen NVA ?

Tja, etwas fehlt mir hier auch der Faden dazu.....

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